LANDWEHR Kids and Bytes.​

Unser Konzept.

Man reiche dem Kind eine Hand und es zeigt uns seinen Weg...

Das Bild vom Kind.

… mit diesem Bildungsverständnis sind Kinder von Geburt an kompetent handelnde Wesen, die sich selbst ein „Bild von der Welt” gestalten. Aus diesem Grund stehen die Förderung der Eigeninitiative und der Selbstbildungsprozess des Kindes im Mittelpunkt.

Das Kind ist immer Akteur seiner eigenen Entwicklung. Es gibt uns somit den nächsten Schritt seines Reifeprozesses nach individuellem Tempo an.

Parallel entwickelt es seine ganz persönlichen Interessen, Vorlieben und Abneigungen und gibt uns die Möglichkeit, Wegbegleiter und Impulsgeber zu sein.

Kinder sind von Natur aus Forscher und Entdecker. Sie möchten hinter die Kulissen ihrer Umgebung schauen, um sie zu verstehen.

Diese Entwicklungs- und Selbstbildungsprozesse werden von uns als eigene Leistung betrachtet. Daher ist für uns die aktive Wahrnehmung, Beobachtung und Dokumentation der Thematiken des Kindes eine wichtige Grundlage. Denn individuelle Kinder brauchen eine individuelle Förderung. Basis ist eine positive Eingewöhnung (Berliner Eingewöhnungsmodell) und eine sichere emotionale Bindungsbeziehung zu den Bezugspersonen.

Fühlt sich das Kind sicher und geborgen, kann es sich forschend und entdeckend den unendlichen Weiten unserer Welt öffnen. Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern hat somit einen hohen Stellenwert.

Alle Kinder und Familien haben bei uns den gleichen menschlichen Wert, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Religion, Meinung, oder Herkunft.

Unsere Kindertagesstätte ist ein Ort des gemeinsamen Lebens, Lernens und Spielens. Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, sollen sich rundum wohlfühlen, Wertschätzung empfangen und Geborgenheit erleben. Eben das, was eine gute Zwischenmenschlichkeit ausmacht!

Es ist uns wichtig das Kind und somit den Menschen als eigene und individuelle Persönlichkeit anzuerkennen.

Qualitätsmanagement.

Qualität ist die optimale Gestaltung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages, sowie die Gewährleistung einer hohen Qualifikation unseres Personals.

Grundsätzlich setzen wir unser Personal ressourcenorientiert nach ihren Stärken und ihrer Vielfalt ein. Dadurch stehen Ihnen qualifizierte und gut ausgebildete Fachkräfte als Ansprechpartner mit differenzierten Schwerpunkten zur Verfügung.

Als moderneinnovative Einrichtung mit frischen Ideen sind wir immer danach bestrebt, die Qualität unserer Arbeit zu verbessern. Um eine gute pädagogische Arbeit am Kind und fachliche Beratung der Familien zu garantieren, werden in regelmäßigen Abständen die Erwartungen und Bedürfnisse der Familien, Kinder und des Personals erfasst. Die Ergebnisse werden ausgewertet und auf die tägliche Arbeit abgestimmt.

Das bedeutet konkret:

  • Mitarbeitergespräche.
  • Reflexion.
  • Kollegiale Beratungen.
  • Fallbesprechungen.
  • Fort- und Weiterbildungen.
  • Elterngespräche.
  • Zielsetzungen vereinbaren.
  • Kooperation mit externen Fachdienstleitern.
  • Mitarbeiterbefragungen.
  • Elternbefragungen.
  • Wöchentliche Teamsitzungen.
  • Supervisionen.
  • Zertifizierungen.
  • Dokumentation.
  • Transparenz.
  • Prozessentwicklung.
  • Entwicklung eines pädagogischen Handbuchs.
  • Elektronische Datenerfassung.
  • Optimierung von Prozessen für die Zeit mit dem Kind.

Unsere pädagogische Orientierung.

Wir verstehen unsere Kindertagesstätte als eine Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungseinrichtung. Unsere Kindertagesstätte arbeitet nach dem pädagogischen Ansatz der „Teiloffenen Arbeit“.

Das bedeutet, dass jedes Kind einer Stammgruppe, sowie einem festen Bezugserzieher/in zugeordnet ist. Nach dem Morgenkreis haben die Kinder die Möglichkeit in der Gruppe, im Außengelände oder in den Funktionsräumen der Kita zu spielen. Ein Teil der Funktionsräume wird durch eine Fachkraft begleitet. In einigen Bereichen dürfen sie auch unbeobachtet und unbefangen in Kleingruppen spielen.

Des Weiteren können die Kinder nach Absprache andere Gruppenkinder besuchen, z. B. Freunde oder Geschwister. In der Phase der Gruppenaktivitäten (Freispiel) werden ganzheitliche Aktionen, Spiele und Fördermaßnahmen zu den verschiedenen Bildungsbereichen angeboten (wie z. B. sozial-emotionales Lernen, Sprachentwicklung und Förderung von Körper, Bewegung und Gesundheit, Kognition und die Freude am Lernen etc.).

Das pädagogische Fachpersonal unterstützt und begleitet jedes einzelne Kind in seiner persönlichen Entwicklung und seinen Optionen, sich sozial mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Achtung und Authentizität des Kindes – so wie es ist – als auch die Befähigung und Ermutigung zu größtmöglicher Selbständigkeit und Eigenaktivität.

Unsere Bildungs- und Erfahrungsoptionen.

Krippenpädagogik.

In der Krippenpädagogik geht es um die Entwicklung des Kleinkindes im Alter von 0 bis 3 Jahren. In unserer Kindertagesstätte werden Kinder ab dem Alter von 6 Monaten aufgenommen.

In unserer Kindertagesstätte werden Kinder ab dem Alter von 6 Monaten aufgenommen. Das Kind hat in dieser Lebensphase eine sehr hohe Lernfähigkeit. Es bilden sich viele Synapsen im Gehirn aus, welche die Kapazitäten und Möglichkeiten ständig erhöhen.

Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich das Kind, lernt sich zu drehen, zu krabbeln und übt den aufrechten Gang. Für so einen Prozess sind vielerlei Vorerfahrungen nötig, damit es diese Schritte gehen kann. Das Wiegen des Kindes auf dem Arm einer Bezugsperson oder das sanfte Schaukeln mit dem Kind in einem Schaukelstuhl, geben dem Kind erste Bewegungserfahrungen, fördern den Gleichgewichtsinn und legen den Grundstein für das spätere Laufen.

Unsere Krippe soll dem Bedürfnis des Kindes nach Sicherheit und Geborgenheit gerecht werden, wie auch zugleich zur Erkundung und Selbsttätigkeit anregen. Die Bewegung, das Fortbewegen, die Sinneswahrnehmung und eine anthropologische Neugier, sind in den ersten Jahren die zentralen Entwicklungsmotoren, die das Kind antreiben.

An erster Stelle steht hier der Aufbau einer effektiven Bindungsbeziehung zwischen dem pädagogischen Fachpersonal und dem Kind, die wiederum Grundlage für die Bildungsprozesse initiierende Exploration ist. Dabei ist eine elternbegleitende, abschiedsbetonte und bezugspersonenorientierte Eingewöhnung eine zentrale Basis durch die eine sichere Bindungsbeziehung geschaffen wird. Denn nur wenn das Grundbedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit gegeben ist, können sich Kinder öffnen und sich erkundend bzw. kontaktfreudig Neuem in ihrer Umwelt zuwenden.

Das Kind erforscht mit seiner Wahrnehmung die Eigenschaften der Materialien seiner Umgebung, durch Ausprobieren, Versuch und Irrtum. Es braucht eine anregungsreiche Umgebung mit vielfältigen sinnlichen und motorischen Erfahrungsmöglichkeiten. Zugleich müssen sich ihm authentische Erfahrungen bieten und mit Alltagssituationen aus dem häuslichen Lebensumfeld des Kindes assoziieren lassen, z. B. das Spiel mit Kissen, Bürsten, Pinsel oder Wäscheklammern.

In der Krippengruppe erhält das Kind die Möglichkeit und Chance durch das Zusammenleben mit anderen unter 3-Jährigen, erste soziale Erfahrungen zu sammeln und kontextuell von anderen Kindern zu lernen. Die Qualität in der Krippenarbeit wird durch unsere Bildungs- und Erfahrungsoptionen abgerundet, die wir den Kindern ermöglichen. Es gilt die Dynamik des Selbstbildungsprozesses des Kindes zu erkennen, zu begleiten und entsprechend zu fördern.

Unser pädagogisches Fachpersonal holt die Kinder da ab, wo sie gerade stehen und bietet ihnen durch klare Strukturen (z. B. durch einen geregelten Tagesablauf, mit Ritualen sowie durch Regeln und Grenzen) einen Raum, in dem sie sich frei entfalten können.

Spielen ist Lernen, spielen bedeutet: Glücklich sein!

„Die spielen ja nur“ – das wird häufig von unwissenden Erwachsenen betont.

Doch die große Bedeutung von Bewegung und Spiel für die frühkindliche Entwicklung wird immer deutlicher (z. B. durch den Orientierungsplan Niedersachsen, Bildungs- und Erziehungspläne oder auch durch Veröffentlichungen wie die PISA- Studie).

Es gibt immer mehr Kinder, die nicht im Stande sind, alleine oder mit anderen zu spielen. Sie werden häufig bespielt.

Im Spiel können die Kinder neugierig sein, erfinderisch und ihr Forschergeist hat seinen Platz. Ebenso können sie in Rollen schlüpfen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Sie können Dinge erleben, die für Erwachsene noch so abstrakt und fern erscheinen – und doch sind sie für Kinder ebenso real wie der Löwenzahn am Wegesrand.

Sie lernen sich selbst und andere Kinder kennen und erschließen sich ihre Umwelt auf ihre eigene Art und Weise. Ganz nebenbei sammeln sie Grunderfahrungen für das weitere Leben.

Daraus resultierend ist das Spiel die größte Lern- und Lebensquelle der Kinder und bietet unbegrenzte Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen.

Eröffnet der Kindergarten eine lebendige und ganzheitliche Spielwelt, wird eine gesunde Lernumgebung geschaffen, mit Werkzeugen, die das Kind dazu anregen seine eigene Welt zu bauen.

Wenn wir Kinder in ihrem Tun beobachten nehmen wir Spielfreude, Lachen und Zufriedenheit wahr, egal ob Zuhause, bei Oma und Opa, bei Freunden in der Nachbarschaft oder im Kindergarten. Sie signalisieren uns klar:

„Ich bin glücklich!“

Das Berliner Eingewöhnungsmodell „Ohne Eltern geht es nicht!

Um den Übergang von der Familie in die außerfamiliäre Betreuung sensibel zu gestalten, wurde vom Institut für angewandte Sozialisierungsforschung in Berlin (INFANS) ein Modell zur positiven Eingewöhnung entwickelt: Das Berliner Eingewöhnungsmodell.

Die Eingewöhnung findet bei uns bezugspersonenorientiert, elternbegleitet und abschiedsbewusst statt. So wird eine zentrale Basis für eine sichere Bindungsbeziehung geschaffen.

Mit der unverbindlichen Platzanfrage und dem Abschluss des Betreuungsvertrages in unserer Kindertagesstätte werden Sie intensiv durch unser Personal begleitet und durch die Phasen der Eingewöhnung geführt, denn: „Ohne Eltern geht es nicht!

Optimalerweise wird die Eingewöhnung durch eine primäre Bezugsperson begleitet, die dem Kind in der ersten Zeit Sicherheit gibt, z. B. die Eltern oder die Großeltern.

Wichtig ist, dass Sie sich die Zeit nehmen, die Ihr Kind für die Eingewöhnung braucht. D. h. ständige Wechsel der familiären Bezugspersonen würden das Kind in seiner neuen Umgebung verunsichern und die Eingewöhnung verlängern. Planen Sie daher bitte entsprechende Kapazitäten ein. Unser Personal wird im Erstgespäch den Verlauf der Eingewöhnung detailliert mit Ihnen besprechen und Termine individuell festlegen.

Das Erstgespräch
Bevor die Eingewöhnung beginnt, ist das Erstgespräch der erste Kontakt zwischen der/dem Bezugserzieher/in und dem Kind; belgeitet durch die familiäre/primäre Bezugsperson, die das Gespräch mit einer weiteren Fachkraft führt.

Der Besuchertag
Unser pädagogisches Fachpersonal legt im Erstgespräch gemeinsam mit Ihnen einen Tag fest, an dem Sie mit Ihrem Kind die neue Gruppe für maximal zwei Stunden (Krippe: eine Stunde) besuchen können.

Sie und Ihr Kind haben an diesem Tag die Gelegenheit in einen regulären Kindergartenalltag hineinzuschauen und die neue Umgebung, die Gruppe, sowie auch die Mitarbeiter kennenzulernen. Gleichzeitig hat das pädagogische Fachpersonal die Chance, einen ersten Kontakt zu Ihrem Kind aufzunehmen. Begleitet wird Ihr Kind an diesem Tag durch Sie als Eltern oder eine andere primäre Bezugsperson, wie z. B. die Oma oder den Opa.

Die dreitägige Grundphase
Ein Elternteil (Familienmitglied) kommt drei Tage lang mit dem Kind in die Einrichtung, bleibt ca. eine Stunde und geht dann mit dem Kind wieder.

In den ersten drei Tagen findet kein Trennungsversuch statt. Der Elternteil verhält sich passiv, schenkt dem Kind aber volle Aufmerksamkeit – der Elternteil fungiert als sichere Basis. Der Erzieher nimmt vorsichtig Kontakt auf, beobachtet die Situation und beteiligt sich ggf. am Spiel. (Mitnahme des „Übergangsobjektes“ z. B. Kuscheltier, Schnuller, etc.)

Gemeinsam sind wir stark!

Neben dem häuslichen Umfeld ist die Kindertagesstätte das erste komplexe und soziale Umfeld, in dem sich das kompetente Kind zurechtfinden muss. Neben dem Aufbau einer Bindung zu neuen Bezugspersonen, muss es zahlreiche andere Entwicklungsschritte gehen und neue Kontakte knüpfen.

Dabei wird es nicht nur durch eine/n Bezugserzieher/in unterstützt, sondern auch von den Kindern aus der Gruppengemeinschaft.

Die Mitarbeiter der Kindertagesstätte unterstützen durch gezielte Aktivitäten die Entwicklung einer Wir-Gemeinschaft, die die Gruppe stark macht. Dabei legen wir Wert auf ein soziales Miteinander, in dem Emotionen erwünscht sind.

Lebenspraktische Erfahrungen.

Instinktiv möchten Kinder selbstständig und getrieben durch Eigeninitiative die Welt erkunden. Vieles geschieht durch Ausprobieren, Versuch und Irrtum oder Lernen am Modell. Häufig aber wollen Kinder einfach nur das tun, was Erwachsene auch machen.

Deshalb geben unsere Fachkräfte den Kindern die Möglichkeit, in alltäglichen Situationen, wie z. B. bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, aktiv zu werden.

Ethische Grunderfahrungen.

Kinder stellen existentielle Fragen.

- Wo komme ich eigentlich her und wo gehe ich hin, wenn ich alt bin?
- Warum feiern wir eigentlich Geburtstag?
- Warum sieht der Junge anders aus als ich?
- Wieso gibt es arme Menschen?

Sie sind auf ihre Weise Philosophen und Theologen. Sie sind von sich aus aktiv und bestrebt, ihrer Welt einen Sinn zu geben. Sie wollen Antworten finden auf besondere Ereignisse, die sie beschäftigen. Kinder brauchen dabei Begleitung und Rituale, deswegen feiern wir im Kindergarten Feste wie Weihnachten, Karneval und Kindergeburtstage. Parallel erfahren sie Werte und Normen, die für das Zusammenleben von Menschen wichtig sind. Und sie finden Antworten auf viele ihrer Fragen.

Die Ethik ist somit ein Teilbereich der Philosophie, die sich mit den Voraussetzungen des menschlichen Handelns und seiner Bewertung befasst. Dabei geht es zentral um das moralische Handeln der Kinder, insbesondere hinsichtlich ihrer Begründbarkeit und Reflexion (Selbstreflexion). Unser Fachpersonal gibt ihnen dabei Orientierung und unterstützt sie, ein modernes Weltbild und klare Überzeugungen zu entwickeln.

Musikalische Früherziehung.

Sprache hat immer etwas mit dem Körper zu tun. Für die sprachliche Bildung haben sich musikalische und rhythmische Formen als besonders wirkungsvoll erwiesen (z. B. Lieder, Reime, Singspiele und Ähnliches, verbunden mit Bewegung, wie z. B. Tanz).

Kinder lernen dabei ganz beiläufig den besonderen Sprachrhythmus und den Satzbau der deutschen Sprache intensiv kennen. Sie erweitern ihren Wortschatz und begegnen der Sprache in einer Weise, die viel Freude macht. Somit ist Singen nicht einfach nur Musik, sondern Bildung.

Deutsche Sprachförderung.

Nachdem Kinder erst einmal angefangen haben zu sprechen, brabbeln und plappern sie den lieben langen Tag fröhlich vor sich hin. Kinder sind sehr mitteilungsbedürftig und möchten buchstäblich zu allem ihren Senf dazugeben.

Und das ist auch gut so: Wie alles im Leben benötigen auch Sprachvermögen, Sprechmotorik und Satzbau viel Übung. Nur durch den gegenseitigen Austausch können Kinder das Sprechen trainieren und den Wortschatz erweitern, sodass aus (für uns zunächst) unverständlichem Gemurmel ein komplexer Satz entsteht. Erwachsene und Kinder aus ihrer Umgebung sind dabei wichtige Vorbilder. Doch nicht alle Kinder bringen die gleichen Voraussetzungen für einen Spracherwerb mit. Unsere Aufgabe ist es, das Kind da abzuholen, wo es steht. Ihm spielerisch Anreize zu geben und es in seiner sprachlichen Entwicklung zu fördern.

Unsere Kindertagesstätte verfügt zu diesem Zweck über eine speziell ausgebildete Sprachförderkraft.

English as an international second language.

English is a language used around the world to connect people with one another. As a second language, English can provide a child with the ability to communicate intercultural and can offer a greater understanding of its familiar environment. The ability to speak any foreign language isn‘t just a gift, it can expand the boundaries for anyone individual. And through proper education, the knowledge of English can prepare a student to do almost anything he or she wants to culturally.

In the world of academia, the language becomes universal in its use of rhymes, songs and games. Early exposure to any foreign language, particularly English can help to promote proficiency for a young learner. And as educators, we have a responsibility to provide the most comprehensive intercultural education possible through immersion.

How does this happen? If one classroom instructor is proficient in English and another speaks German exceptionally well and both are on hand for daily lessons, students are given the best of two worlds in one classroom. Educational psychologists believe the earlier you teach a young person a foreign language, the easier it is for that individual to learn it.

It is left to every child how intensively it would like to participate. The voluntary learning is very important for us, as much as they have fun while participating. This stands for our Motto: “fun, play and learning.“ In our Kindergarten, english education takes place in two groups and in the age of 6 month to 6 years.

Plattdüütsch in’n Kinnergoorn.

Aus aktuellen Forschungsergebnissen geht hervor, dass Kinder in den ersten Lebensjahren das höchste Bildungspotential haben und mehrere Sprachen parallel erlernen können. Wer bereits in der Kindheit eine Zusatzsprache erlernt, verfügt für den Spracherwerb über eine ausgebaute Methodenkompetenz, die sich im Laufe des Lebens für das Erlernen weiterer Sprachen nutzen lässt.

Niederdeutsch ist ein jahrhundertealtes Markenzeichen unserer Region und ein Teil des Reichtums unserer Kultur. Unsere Kindertagesstätte befindet sich im ländlichen Wietmarschen-Lohne. Viele der Großeltern sprechen eine Sprache die den Kindern fremd vorkommt: „Platt“. Als Bildungseinrichtung ist es uns wichtig die Kinder mit der kulturellen Umgebung in der sie leben vertraut zu machen und natürlich auch mit dazugehörigen Dialekten. Tro di wat, snack platt!

Gesunde Ernährung.

Gesunde Ernährung hat einen hohen Stellenwert in unserer Einrichtung. Wir möchten bei den Kindern nicht nur ein gesundes Essverhalten fördern, sondern es auch aktiv vorleben. Sowohl der Umgang mit, als auch der Genuss von frischen und gesunden Lebensmitteln sind Normen, die wir ermöglichen wollen.

Wir möchten den Kindern täglich frisches Obst und Gemüse (Rohkost) zur Verfügung stellen und dieses auch gemeinsam zubereiten. Dabei verarbeiten wir auch Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. Kulturelle Unterschiede werden berücksichtigt.

Ästhetische Bildung.

Kinder erforschen ihre Umwelt mit allen Sinnen. Bei der Ästhetischen Bildung geht es somit nicht primär um das Ergebnis (das kreative Werkstück, das bunte Bild oder die gestaltete Schachtel, die angefertigt wird), sondern vielmehr um den Weg dahin.

Kinder nehmen in ihrem Tun die Eigenschaften von Materialien wahr. Sie schmieren mit Kleber oder Fingerfarbe und genießen die Reize die ihnen geboten werden. Sie experimentieren mit den Materialien, die ihnen zur Verfügung gestellt werden und ganz nebenbei entsteht ein kleines Kunstwerk.

Materialerkundung hat somit einen hohen Stellenwert. Unsere Kindertagesstätte ist ein schablonenfreies Haus. Wir stellen den Kindern Materialien und Möglichkeiten zur Verfügung, um Selbstwirksamkeit und Kreativität zu erleben. Unser pädagogisches Personal steht den Kindern unterstützend und begleitend zur Seite.

Abenteuer und Erlebnispädagogik.

Abenteuer und Erlebnispädagogik ist eine eher neuere Methodik unter vielen, die sich zielgerichtet an die sozialen Kompetenzen der Kinder richtet.

Drei Schwerpunkte bilden dabei einen Kontext: Kooperation, Abenteuer und Spiel. Kinder erfahren das Erlebnis gemeinsamen Handelns in einer Gruppe von Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, statt miteinander zu konkurrieren. Sie erleben Spannung, Herausforderungen und die Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten. Das Spiel ist die größte Lern und Lebensquelle der Kinder und bietet unbegrenzte Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen. Durch unseren Niedrigseilgarten im Kontext angeleiteter Aktivitäten bieten wir den Kindern außergewöhnliche Erfahrungsräume.

Der Bewegung einen Raum geben.

Bewegung macht schlau! Ab dem Säuglingsalter sind Menschen auf Bewegung (Grundbedürfnis) angewiesen, um die Welt zu erkunden und sich den ständig wechselnden Lebensbedingungen anzupassen. Durch die körperliche Bewegung und die kontextuelle Sinneswahrnehmung entstehen die für das Denken notwendigen neuronalen Nervenverbindungen (Synapsen).

Bewegung ist somit viel mehr als nur ein „sich fortbewegen“. Viele bewusste und unbewusste Prozesse sind an der Bewegung beteiligt und bilden das Kind auf komplexe Art und Weise.

Unsere Kindertagesstätte bietet Kindern viele Bewegungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, wie z. B. einen Bewegungsraum, eine Bewegungsbaustelle im Eingangsbereich und einen naturnahen Erlebnisspielplatz. Zusätzlich finden regelmäßig angeleitete Bewegungsaktivitäten mit vielfältigen Materialien (z. B. der Hengs- tenberg-Bewegungsbaustelle) statt, um den Kindern Impulse zu geben. Darüber hinaus möchten wir den Kindern zirkuspädagogische Inhalte anbieten, in denen Akzente aus der Akrobatik, Artistik und Animation einfließen.

Erfahrungsraum „Neue Medien“.

Medien gehören heute zum täglichen Leben wie geregelte Mahlzeiten. Überall kommen Kinder mit den unterschiedlichsten Techniken in Berührung. Jedes zweite Kind weiß, wie ein Smartphone zu bedienen ist. In vielen Schulen gehört der Umgang mit Computern zum täglichen Curriculum.

Wir möchten die Kinder mit dem Umgang und den Möglichkeiten neuer Medien kompetent vertraut machen. Auch um sie darauf zu sensibilisieren, welche Chancen, aber auch Gefahren durch Medien entstehen können. Parallel haben die Kinder die Möglichkeit Programme, wie die „Schlaumäuse“ zu nutzen, um ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.

Landwirtschaft.

Wo kommt eigentlich die Gurke her? „Aus dem Supermarkt“, ist meist die Antwort. Doch was passiert auf dem Weg dahin? Wie wird z. B. der Samen zur bunten Karotte? Warum ist das Blatt grün? Wie schnell wächst die Pflanze? Mit unserem eigenen Gewächshaus möchten wir den Kindern vermitteln, dass Lebensmittel nicht einfach da sind, sondern mit Arbeit und viel Pflege angebaut werden müssen.

Neben dem Wachstum erleben Kinder bei uns den komplexen Prozess von Anbau, Pflege, Ernte, Verarbeitung bis hin zum Verzehr von Obst und Gemüse. Es ist Bestandteil der gesunden Ernährung, zu wissen, was man isst und wo es herkommt.

Diese elementaren Erfahrungen sind für Kinder sehr wichtig, da wir heute in einer Gesellschaft leben, in der alles käuflich zu erwerben ist und als selbstverständlich angesehen wird.

Naturwissenschaft.

Morgens klingelt der Wecker, die Zahncreme schäumt beim Zähneputzen, dass Radio spielt Musik, der heiße Kakao dampft in der Tasse, auf dem Weg zur Kita werden blühende Blumen beobachtet, die gestern noch geschlossen waren.

Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und Ursachenforschung betreiben. Sie sind von Natur aus neugierig und möchten Phänomene genauestens untersuchen. Mit dem „Haus der kleinen Forscher“ begeben sich unsere pädagogischen Fachkräfte auf den Weg, Kindern die alltägliche Begegnung mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Fragestellungen zu ermöglichen.